Das Gesetz ist beschlossen, der Starttermin steht fest – aber eine entscheidende Frage ist noch offen: Wo kann ich mein Altersvorsorgedepot eigentlich eröffnen und was wird es kosten?

Das Gesetz ist beschlossen und das Altersvorsorgedepot soll am 1. Januar 2027 starten. Aber eine entscheidende Frage ist weiterhin offen:

Wo kann ich mein Altersvorsorgedepot eröffnen – und was wird es kosten?

Und ganz ehrlich: Ich warte selbst noch auf die Antworten.

Seit Monaten beschäftige ich mich auf Vorsorgedepot-Guide mit dem neuen Altersvorsorgedepot. Wir haben die Förderung analysiert, verschiedene Szenarien durchgerechnet und sogar unseren eigenen Altersvorsorgedepot-Rechner entwickelt.

Jetzt wird es langsam spannend.

Wann kommen die ersten konkreten Angebote?

Einige Anbieter haben bereits bestätigt, dass sie beim Altersvorsorgedepot dabei sein wollen.

Dazu gehören unter anderem Trade Republic, Scalable Capital, DKB und Consorsbank. Die Consorsbank schreibt beispielsweise inzwischen offiziell, dass sie voraussichtlich ab dem 1. Januar 2027 Altersvorsorgedepots anbieten wird.

Was allerdings bei vielen Anbietern noch fehlt, sind die entscheidenden Details:

Was kostet das Depot?

Welche ETFs kann ich besparen?

Wie hoch sind die laufenden Kosten?

Gibt es kostenlose Sparpläne?

Genau diese Informationen werden für Anleger am Ende entscheidend sein.

Warum ich besonders auf die Neobroker gespannt bin

Besonders interessant dürfte der Wettbewerb zwischen klassischen Direktbanken und Neobrokern werden.

Trade Republic und Scalable Capital haben bereits Interesse am neuen Altersvorsorgedepot signalisiert. Konkrete finale Konditionen sind aber weiterhin nicht veröffentlicht.

Und genau hier könnte es spannend werden.

Denn wenn die Anbieter tatsächlich mit günstigen ETF-Sparplänen und niedrigen Depotkosten in den Markt gehen, könnte das Altersvorsorgedepot deutlich günstiger werden als viele bisherige Riester-Lösungen.

Ob es tatsächlich einen solchen Preiskampf geben wird, müssen wir allerdings abwarten.

Worauf ich beim Vergleich achten werde

Sobald die ersten Angebote veröffentlicht werden, würde ich nicht einfach nur auf die Frage schauen, ob ein Anbieter mit einem kostenlosen Depot wirbt.

Entscheidend sind für mich vor allem:

  • Depotgebühren
  • ETF-Kosten
  • Kosten der Sparpläne
  • Auswahl der ETFs
  • mögliche Übertragungs- und Wechselkosten
  • Effektivkosten über die gesamte Laufzeit

Gerade bei einer Altersvorsorge über mehrere Jahrzehnte können kleine Kostenunterschiede einen erheblichen Einfluss auf das spätere Vermögen haben.

Genau deshalb habe ich auch meinen Altersvorsorgedepot-Rechner entwickelt. Dort kannst du bereits heute verschiedene Kostenannahmen ausprobieren und sehen, wie stark sich die Gebühren langfristig auswirken.

👉 Zum Altersvorsorgedepot-Rechner

Ich warte also weiter

Für mich wird die spannende Phase jetzt erst richtig beginnen.

Das Gesetz steht.

Der Starttermin steht.

Die ersten Anbieter haben sich positioniert.

Was jetzt noch fehlt, sind die konkreten Produkte und Konditionen.

Sobald die ersten Anbieter ihre Angebote veröffentlichen, werde ich sie hier genau unter die Lupe nehmen und miteinander vergleichen.

Denn dann können wir endlich die entscheidende Frage beantworten:

Welches Altersvorsorgedepot ist wirklich günstig – und welches nicht?

Bis dahin heißt es für mich: abwarten und die Augen offen halten. 😄


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